Der Verkehr muss raus aus Uedem____ Die Interessengemeinschaft der Gustav-Adolf-Straße

Die IHK Niederrhein

Die B67n im Bereich der IHK Nord-Westfalen wurde massiv durch die dort ansässigen Unternehmer, vertreten durch die IHK Nord-Westfalen, unterstützt.
Die IHK hat sogar eine eigene Internetseite nur für die B67n aufgemacht: http://www.ihk-nordwestfalen.de/mittelstand/netzwerke/initiative-b-67-n/

Im Februar 2013 richtete ich eine Anfrage an die IHK Niederrhein, die für die Landkreise Wesel und Kleve zuständig ist:

Sehr geehrter Herr Dr. Henseler, sehr geehrte Frau Kraemer, sehr geehrter Herr Friedhoff,

die IHK Nord Westfalen hat mit der "Initiative B67n" erfolgreich den Ausbau der B67n im Raum Borken/Bocholt vorangetrieben. Da auch die Unternehmer in den Kreisen Kleve und Wesel an einem vergleichbaren zügigen Ausbau der B67n zwischen Kalkar/Kehrum und der A57 interessiert sein müsste, möchte ich mich gerne bei ihnen erkundigen, welche Gremien oder Initiativen bislang in ihrem Zuständigkeitsbereich zur Förderung diese Projektes entstanden sind.

Als Betroffener der Auswirkungen einer unterentwickelten Verkehrsinfrastruktur am Niederrhein bin ich sehr daran interessiert, mich unterstützend zu beteiligen oder zumindest geeignete Ansprechpartner in der Wirtschaft zu finden. Das vor drei Jahren in Kehrum medienwirksam aufgestellte Schild "B67n nicht warten - starten" (Anlage) kann ja nicht alles gewesen sein, was Politik und Wirtschaft zu diesem Projekt auf die Beine stellen werden. Die im Rahmen des Wirtschaftsforums in Rees Mitte Februar gemachten Aussagen seitens Straßenbau NRW hinsichtlich der weiteren Verzögerung beim Bauvorhaben B67n (Fertigstellung nicht vor 2018) lassen zumindest darauf schließen, dass hier noch ein erheblicher Bedarf in Richtung Öffentlichkeitsarbeit und Mobilisierung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmern erforderlich ist.

Ich möchte daher gerne von ihnen wissen, wie sich die IHK Niederrhein bislang positioniert hat und welche Maßnahmen sie zur Beschleunigung des Ausbaus der B67n beabsichtigen. Außerdem biete ich meine Unterstützung an, um meinen bescheidenen Beitrag zu leisten.

Mit freundlichen Grüßen

Die Antwort erreichte mich wenige Tage später.

Sehr geehrter Herr Schelm, vielen Dank für Ihre E-mail, die Sie an Frau Krämer und die Herren Friedhoff und Henseler in unserem Hause gesendet haben. Auch wir, die Niederrheinische IHK, begrüßen das geplante Vorhaben B67n zwischen Kalkar/Kehrum und der A57. Der Landesbetrieb Straßen.NRW erwartet in der zweiten Jahreshälfte die Genehmigung der technischen Planung, die derzeit abgeschlossen wird, seitens des Bundesverkehrsministeriums.

Wie Sie sicherlich wissen, werden für den neuen Bundesverkehrswegeplan, der vom Gesetzgeber 2015 verabschiedet werden soll, die Nutzen-Kosten-Relationen aller Projekte, die bis dahin noch nicht begonnen worden sind, neu berechnet. Diese Neuberechnung dürfte auch das angesprochene Projekt betreffen, denn ein Baubeginn bis 2015, das zeigt die Erfahrung, ist nicht realistisch. Wir rechnen damit, dass die B67n auch im neuen Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wird.

In unserer Stellungnahme gegenüber der Bezirksregierung Düsseldorf haben wir unlängst darauf hingewiesen, dass das Land NRW das Projekt zur Berechnung des Nutzen-Kosten-Faktors beim Bund anmelden möge. Da sich die besagte Trasse auch in der Prioritätenliste des Landesverkehrsministeriums befindet, erwarten wir ein entsprechendes Vorgehen seitens der Landesregierung. Sobald das Ergebnis dieser Berechnung vorliegt, gilt es, im politischen Raum für eine schnelle Realisierung unseres gemeinsamen Vorhabens nachdrücklich zu werben. Ihre Initiative ist uns bei dem Prozess eine willkommene Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Die Geschäftsführung
Im Auftrag
Thorsten Kuhlmann
Verkehr und Logistik

Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg - Wesel - Kleve zu Duisburg
Mercatorstr. 22-24 | D-47051 Duisburg
Telefon: 0203 2821-278 | Telefax: 0203 285349-278
kuhlmann@niederrhein.ihk.de | www.ihk-niederrhein.de

Die Antwort auf eine erneute Abfrage des Sachstandes vom Januar 2014 steht noch aus.